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Am Dienstag, den 12.06.2018, wurde die FF Theresienfeld, als Element des III. KHD Zuges der 21. Bereitschaft, für Mittwoch nach Neunkirchen alarmiert. Seitens des Kommandanten wurde eine Besatzung mit 8 Mann für den nächsten Tag telefonisch alarmiert. Einige Kameraden konnten schon am Abend diverse Vorbereitungen (Schanzzeug aufladen, Getränke bereitstellen, ...) im Feuerwehrhaus treffen, sodass am Mittwoch nach einer kurzen Besprechung und einem kleinen Frühstück um 05:30 Uhr zum Sammelpunkt des KHD Zuges nach Wöllersdorf ausgerückt werden konnte.

Um 06:00 Uhr ließ der Zugskommandant der KHD Einheit antreten und es erfolgte die erste Befehlsausgabe an die Mannschaften. Danach wurde gleich ins Einsatzgebiet nach Grimmenstein-Kirchau im Zugsverband ausgerückt. Die uns zugewiesenen Schadstellen wurden seitens des KHD-Zugskommandos schon am Vortag erkundet, sodass die Einweisung vor Ort sehr rasch vor sich gehen konnte

Der erste Auftrag der FF Theresienfeld bestand darin, ein Nebengebäude von Schlamm zu befreien und die beschädigten Einrichtungsgegenstände ins Freie zu bringen. Mittels Fassschaufeln und Schiebetruhen wurde der Schlamm zu Sammelplätzen gebracht, wo er in weiterer Folge mit LKWs abtransportiert wurde. Die beschädigten Möbel und wurden gleich nach Absprache mit den Hauseigentümern in bereitgestellte Container verfrachtet. Nachdem das Gebäude ausgeräumt war, wurden die Räume noch mittels einem HD-Rohr ausgewaschen, um ein Festsetzen des feinen Schlamms zu vermeiden. Zum Abschluss konnten wir den Besitzern noch helfen die Wege und Wiesenflächen im Garten vom grobsten Schlamm und angeschwemmten Unrat zu befreien und konnten den Garten mit Hilfe eines Vakuumfasses der örtlichen Feuerwehr abpumpten.

Der zweite Auftrag unserer Mannschaft war das Reinigen des Gehsteiges und der Haupstraße der Ortschaft. Mit einem C-Rohr begannen wir, um die Mittagszeit, die Verkehrsflächen von Schlamm und Holzteilen zu säubern. Nach einem kurzen Mittagessen in der Volksschule wollten wir die Arbeiten fortsetzen, wurden jedoch durch immer stärker werdenden Regen gehindert. Da der Boden kein Wasser mehr aufnehmen konnte, verwandelten sich die Straßen, Wege und Gärten wieder in Bäche und wir unterstützen die Hausbewohner bei der Abwehr des Wassers.

Gegen 16:45 Uhr wurden wir von der Einsatzstelle abberufen und konnten die Heimfahrt antreten. Im Feuerwehrhaus wurden die eingesetzten Geräte und die persönliche Ausrüstung gereinigt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Als sich die Kameraden gerade umziehen wollten: "Sirenenalarm - Kellerbrand"

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