Weiterlesen ...Am 25.02.2011 fand eine Ausbildungseinheit der A2000 (Vorbereitungen für den Truppmann-Lehrgang) in Theresienfeld statt.


Die Schulungsteilnehmer der Feuerwehren Felixdorf, Matzendorf, Hölles und Theresienfeld bekamen einen Einblick in die Kommunikationsmöglichkeiten der Feuerwehr.

Nur wer weiß wie man sich in Gefahrensituationen richtig verhält, die breite Palette an technischem Gerät sicher und effektiv bedient und somit in der Lage ist Aufträge richtig umzusetzen, trägt zum Einsatzerfolg einer Feuerwehr bei und kommt nach erfolgreichem Einsatz wieder gesund nach Hause. Natürlich müssen oben genannte Fertigkeiten erst erlernt, und was viel schwieriger ist, auf Dauer erhalten bleiben. In diesem Bereich sollen die verschiedenen Arten der Ausbildung und dereren Umsetzung bei der Freiwilligen Feuerwehr Theresienfeld beschrieben werden. Auch Berichte und Fotos zum aktuellen Ausbildungsgeschehen sind in diesem Abschnitt zu finden.

Grundausbildung

Nach der Aufnahme in die Feuerwehr startet das neue Mitglied mit der Grundausbildung. Diese ist seit einigen Jahren bundesweit einheitlich geregelt und stützt sich auf das Handbuch für die Grundausbildung des ÖBFV [1]. In den rund 90 Ausbildungseinheiten wird dem Teilnehmer grundlegendes Wissen für seine Tätigkeiten im Feuerwehrdienst vermittelt. Punkte wie Organisation der Feuerwehr, Unfallverhütung, Erste Hilfe, Atem- und Körperschutz, Nachrichtendienst, Brand- und Löschlehre oder taktische Einheiten sind Inhalte dieser Ausbildung. Im Unterabschnitt 3 (bestehend aus Theresienfeld, Matzendorf, Hölles, Felixdorf, Sollenau, BF Stora Enso) werden Teile aus dem Handbuch gemeinsam vorgetragen und die dazugehörigen praktischen Übungen abgehalten. Der Zeitaufwand für die Grundausbildung beträgt etwa 100 Stunden. Jede absolvierte Ausbildung wird in einem Laufzettel dokumentiert. Abschluss der Grundausbildung ist das Modul "Abschluss Truppmann" bei welchem der Wissensstand während eines kurzen "Prüfungsgesprächs" abgefragt wird.  Bei erfolgreicher Absolvierung des Gesprächs stehen dem Teilnehmer weiterführende Ausbildungsmodule offen.

Weiterführende Ausbildung

Die Module "Funk", "Atemschutzgeräteträger" und "Grundlagen Führung" werden oft als erweiterte Grundausbildung bezeichnet und von den meisten Feuerwehrmitgliedern im  Anschluss an die Truppmann Ausbildung absolviert. Diese Module werden im Feuerwehrbezirk angeboten. Bereits nach der abgeschlossenen Grundausbildung gibt es die Möglichkeit an Lehrgängen an der NÖ Landesfeuerwehrschule[2] teilzunehmen. Es können Kurse in den Bereichen "Technik", "Schadstoff", "Vorbeugender Brandschutz", "Wasserdienst", "Führen" uvm. besucht werden.  Somit stehen dem geneigten Feuerwehrmitglied alle Wege offen sich nach seinen Interessen zu entwickeln.

Interne Ausbildung

Weiteres wird Jahr für Jahr ein Ausbildungsplan erarbeitet. In diesem werden Übungen und Schulungen welche Feuerwehrintern abgehalten werden eingetragen. Hier kann auf besondere Einsatz(gebiet)- und Ausbildungsschwerpunkte und den Ausbildungsstand der Mannschaft Rücksicht genommen werden. Als Schwerpunkte wären an dieser Stelle die B21-Nordspange mit teilweise schweren Verkehrsunfällen oder die Landesberufsschule zu nennen.


Ausbildungsprüfungen

Als Festigung des Gelernten gibt es die Möglichkeit Ausbildungsprüfungen zu absolvieren. Vom niederösterreichischen Landesfeuerverband [3] gibt es Richtlinien für die Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz, sowie die Ausbildungsprüfung Löscheinsatz welche im Zweijahresabstand in 3 Stufen (Bronze, Silber, Gold) abgelegt werden können. Seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos Wr. Neustadt gibt es eine Richtlinie zur Ausbildungsprüfung Atemschutzdienst. Auch diese Prüfung kann in 3 Stufen absolviert werden. 

Leistungsbewerbsabzeichen

Im Gegensatz zu Ausbildungsprüfungen stellt bei Leistungsbewerben auch die sportliche Komponente einen wichtigen Bestandteil dar. Neben Gruppenbewerben wie dem Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze und Silber, gibt es auch Einzelbewerbe wie das NÖ Feuerwehr-Funkleistungsabzeichen oder das NÖ Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold. Auch zum Thema Wasserdienst und Strahlenschutz gibt es Leistungsbewerbsabzeichen.

 

[1] Handbuch für die Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehren, Österreichischer Bundesfeuerwehrverband, http://85.125.85.170/handbuch/, Stand 25.03.2015
[2] Niederösterreichische Landesfeuerwehrschule, www.feuerwehrschule.at, Stand 25.03.2015
[3] Niederösterreichischer Landesfeuerwehrverband, www.noelfv.at, Stand 25.03.2015

 

Feuerwehrkommandantin

HBI Lisa RAUSCHER
Feuerwehrkommandant Stellvertreter OBI Thomas BRÜCKNER
Leiter des Verwaltungsdienst OV Marc SCHWEINZER

 

Kontaktmöglichkeiten

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Funkrufname: „Pumpe Theresienfeld“
Marke: Mercedes-Benz
Type: Sprinter 516 CDI
Erstmalige Zulassung: 2013
Höchst zul. Gesamtgewicht: 5.300kg
Feuerwehrtechnischer Aufbau: Rosenbauer
Motorleistung: 120kW
Besatzung: 1:5

Das Hilfeleistungsfahrzeug 1 (HLF1) ist ein Feuerwehrfahrzeug, das für die Brandbekämpfung und Löschwasserförderung, sowie für einfache technische Einsätze ausgerüstet ist.

Das HLF1 darf durch sein höchstzulässiges Gesamtgewicht von knapp unter 5.500kg nach entsprechender Zusatz-Ausbildung auch von Feuerwehrmitgliedern mit der Lenkberechtigung der Klasse B gelenkt werden. Sollte bei einem Einsatz kein „C-Fahrer“ verfügbar sein, hat die FF Theresienfeld somit die Möglichkeit trotzdem mit einem vollwertigen Löschfahrzeug auszufahren. 

Für den Erstangriff im Brandeinsatz werden 500 Liter Löschwasser mitgeführt, die über eine Einbaupumpe direkt abgegeben werden können. Zusätzlich befindet sich eine Tragkraftspritze (Rosenbauer FOX III) auf einem Standardrollcontainer im Heck, die für die Löschwasserförderung eingesetzt wird. Drei Atemschutzgeräte (300bar, Überdruck) sind so gehaltert, dass sie bereits während der Fahrt aufgenommen werden können. Am Dach befindet sich eine 3-teilige Mehrzweckleiter mit einer Rettungshöhe von 5,6 Meter. 

Die ausreichende Beleuchtung an der Einsatzstelle wird durch eine LED Umfeldbeleuchtung und einen ausfahrbaren, dreh- und schwenkbaren LED Lichtmast  sichergestellt. Ein 7,5 kVA Einbaustromerzeuger versorgt zusätzliche Scheinwerfer oder die mitgeführte Unterwasserpumpe mit Energie.

Zusätzlich wurde im Mannschaftsraum ein Arbeitstisch mit Whiteboard realisiert, um das Fahrzeug bei Bedarf auch als Einsatzleitung verwenden zu können. Die Einsatzleitung wird durch eine rote Kennleuchte am Dach gekennzeichnet. Durch den Einbaugenerator können auch im Mannschaftsraum diverse elektrische Geräte betrieben werden.

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Funkrufname: „Kommando Theresienfeld“
Marke: Ford
Type: Transit
Erstmalige Zulassung: 2005 (Seit 2006 bei FFT)
Höchst zul. Gesamtgewicht: 2.800kg
Feuerwehrtechnischer Aufbau: FF Theresienfeld
Motorleistung: 73,6 kW
Besatzung: 1:8

Das Kommandofahrzeug dient der Feuerwehreinsatzleitung zur Führung der eingesetzten Einheiten. Das Fahrzeug ist mit Führungs- und Kommunikationsausrüstung ausgestattet. Weiters wird es als Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) verwendet. Das Fahrzeug findet auch für Ausbildungsfahrten der Feuerwehrjugend (Bewerbsteilnahmen, …) oder diverser Dienstfahrten Verwendung.

Das Kommandofahrzeug der FF Theresienfeld wurde in Eigenregie durch Feuerwehrmitglieder umgebaut. Neben der Lackierung, Beschriftung und dem Aufbau der feuerwehrspezifischen Warneinrichtungen, wurden eine aufklappbare Verkehrsleiteinrichtung sowie ein elektrisch steuerbarer Suchscheinwerfer und eine Lautsprecheranlage verwirklicht.

Eine rote Rundumkennleuchte kennzeichnet das Fahrzeug bei Bedarf als Einsatzleitung. Für das Arbeiten in der Einsatzleitung werden diverse Unterlagen und Führungsmittel mitgeführt. Es sind sowohl Digitalfunkgeräte (Fahrzeug- und Hand-) als auch ein analoges Fahrzeugfunkgerät verbaut.

Im Heck sind Ausrüstung zum umfassenden Absichern der Einsatzstelle, eine erweiterte Erste-Hilfe Ausrüstung, sowie Handwerkzeug und Kleinlöschgeräte untergebracht.

 

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